Fliesen




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FLIESEN – DER BODENBELAG FÜR ALLE WOHNBEREICHE

Fliesen sind im Wohnbereich weit verbreitet und schon seit langem die erste Wahl für Boden und Wand im Bad. Und dafür gibt es gute Gründe: Fliesen sind unempfindlich, leicht zu pflegen, hygienisch und sie schützen die Wand vor eintretendem Wasser. Gerade im Bad sind das unschlagbare Argumente. Auch im Kombinationen mit einer Fußbodenheizung sind Fliesen bestens geeignet (es empfiehlt sich sogar eine Fußbodenheizung). Während früher im Bad noch der komplette Raum bis zur Decke gefliest wurde, hält man sich heute eher zurück und fliest nur markante Stellen, wie rund um das Waschbecken, hinter der Toilette und in und um die Dusche oder Badewanne. Oder der Raum wird bis zu einer gewissen Höhe durchgehend gefliest. Die restliche Wand wird dann verputzt oder gestrichen.

Damit Sie sich besser für die richtigen Fliesen für Ihre Bedürfnisse entscheiden können, haben wir Ihnen nachfolgend einige Informationen zum Thema Fliesen zusammengestellt.

UNTERSCHEIDUNGEN VON FLIESEN

Wand-und Bodenfliesen

Grundsätzlich wird erst einmal zwischen Wand- und Bodenfliesen unterschieden. Bodenfliesen können im kompletten Wohnbereich eingesetzt werden, währenddessen Wandfliesen vorwiegend im Badezimmer vorkommen. Bodenfliesen müssen mindestens die Rutschsicherheitsklasse R9, im Bad sogar eher R10 haben und sie müssen einer größeren Belastung standhalten können. Wandfliesen dagegen müssen nicht rutschfest sein. Auch beim Verlegen gibt es Unterschiede. Wandfliesen saugen sich zum Beispiel auf der Verlegefläche fest und lassen sich leichter schneiden. Bodenfliesen können auch an der Wand verlegt werden, das bedeutet aber auch mehr Aufwand. Allerdings sollten nie Wandfliesen auf den Boden gelegt werden, da sie wesentlich empfindlicher sind und zusätzlich die Rutschsicherheit fehlt.

Farben und Formate

Auch unterscheiden sich Fliesen in ihren Formaten und Farben. Sogenannte Grundfliesen sind einfarbig oder nur leicht verschiedenfarbig bedruckt. Diese eignen sich besonders für das Erzielen einer ruhigen Boden-oder Wandfläche. Diese kann dann mit einer Bordüre oder einzelnen bunteren Flächen aufgelockert werden. Achten Sie hier darauf, dass die Fliesen zur restlichen Einrichtung passen. Wenn Sie schwarze Badkeramik haben, sollten die Fliesen nicht auch noch dunkel sein. Den Farben und Mustern sind aber letztendlich fast keine Grenzen gesetzt. So gibt es beispielsweise auch Fliesen in Natursteinoptik, Betonfliesen oder Fliesen in Holzoptik (schauen Sie hierzu auch in unsere Badtrends). Diese ausgefalleneren Farben werden immer mehr zum Trend. Genau wie ungewöhnliche Formate wie großformatige Fliesen mit einer Kantenlänge von bis zu drei Metern oder kleine Mosaikfliesen, die sich zu individuellen Mustern zusammenfügen lassen. Beim Format gilt: große Fliesen eignen sich nicht unbedingt nur für große Bäder. Auch kleine Räume können durch große Fliesen optisch größer wirken. In unserem Shop führen wir sowohl quadratische Fliesen mit einer Grundfläche von beispielsweise 600 x 600 mm, als auch rechteckige mit einer Grundfläche von 200 x 120 mm.

Einer der bekanntesten Fliesenhersteller ist Villeroy & Boch. Dieser bietet mit seinem umfassenden Fliesensortiment für nahezu jeden Geschmack das Richtige. So zeigt sich die Fliesenserie Bianco Nero beispielsweise mit viel Kontrast in unterschiedlichen Schwarznuancen. Sie lassen sich gut mit hellen Elementen kombinieren. Die Fliesen aus der Serie East End bieten helle Naturfarben und dreidimensionale Dekore.
Sie möchten lieber Fliesen im Industrial-Look? Greifen Sie auf die Serie Fire & Ice zurück. Diese bietet metallisch glänzende Fliesen in den Farben Copper red, Steel grey und Platinum beige an. Eine puristische und naturnahe Ausstrahlung bieten die Fliesen der Serie Lucerna. Gestalten Sie Ihr Bad mit Fliesen in Graphit oder Grau und genießen Sie die zeitgemäße Ausstrahlung. Besondere farbliche Aspekte sind mit den Fliesen der Serie Moonlight möglich. Hier können Sie zwischen verschiedenen Farben und Dekoren wählen.

Fliesen im Duschbereich

Da Walk-In-Duschen immer beliebter werden, wird auch häufiger der Boden im Duschbereich gefliest, wenn keine Duschwanne verwendet wird. Hier muss auf jeden Fall besonders auf eine ausreichende Rutschhemmung geachtet werden. Es wird die Rutschsicherheitsklasse R9 und höher empfohlen. Mosaikfliesen eignen sich hier besonders gut. Diese sind durch ihre hohe Fugenanzahl besonders rutschsicher und deshalb vor allem in der Dusche sehr beliebt (allerdings haben sie einen hohen Pflegeaufwand). Die Fliesen müssen auf jeden Fall zum Ablauf hin abgesenkt werden, damit das Wasser gut ablaufen kann. Bei größeren Fliesen und mittigem Ablauf bedeutet dies mehr Arbeit, da sie aufwändig zugeschnitten werden müssen.

Trittsicherheit und Abriebklassen

Vor allem im Badezimmer spielt die Trittsicherheit eine wichtige Rolle. Diese wird in den Werten R9 bis R13 angegeben und gibt an, dass die Fliesen auch bei einem gewissen Neigungswinkel (bei R9 zum Beispiel 3-10°) noch einen guten Haftreibewert aufweisen. Bereiche, die mit Wasser in Berührung kommen, sollten generell eine höhere Trittsicherheitsklasse haben. Genauso gilt, dass in öffentlichen Bereichen strengere Auflagen dazukommen.

Glasierte Fliesen werden zusätzlich auch in sogenannte Abriebklassen unterteilt. Diese gibt die Strapazierfähigkeit der Fliesen an. Hierbei gibt es Klassen von 1 bis 5. Die Fliesen der Klasse 1 sind für Räume mit einer geringen Beanspruchung gedacht, wie Räume in denen nur barfuß oder in Hausschuhen gelaufen wird. Klasse 5 ist für stark beanspruchte Räume, wie Garagen und öffentliche Gebäude geeignet. Für das Badezimmer wird die Abriebklasse 2 empfohlen.



AUF WAS SOLLTEN SIE BEI DER PLANUNG ACHTEN?

Die richtige Menge
Kalkulieren Sie beim Fliesenkauf am besten etwas mehr ein, falls beim Verlegen oder Zuschneiden etwas kaputtgeht. Gerade bei diagonal gefliesten Räumen gibt es einen hohen Verschnitt. Es kann auch sein, dass später mal eine Fliese ausgetauscht werden muss und so hat man direkt Ersatz auf Vorrat. Nachbestellte Fliesen können nämlich, aufgrund geringster Unterschiede bei der Brenntemperatur, Farbunterschiede aufweisen und dann nicht mehr zu den anderen Fliesen passen.

Die Wand im Bad komplett fliesen?

Eine wichtige Entscheidung ist die Frage, ob die Wand im Badezimmer komplett oder nur teilweise gefliest werden soll. Davon hängt am Ende natürlich auch die nötige Fliesenmenge und die Planung der Gesamtoptik ab. Auf nichtgefliesten Stellen kann sich Stock oder Schimmel bilden und sie müssen häufiger erneuert oder gestrichen werden. Ein Putz auf Kalkbasis oder spezielle Wandfarben können dem allerdings vorbeugen. Fliesen hingegen können einfach komplett abgewaschen werden und nur die Fugen müssen gepflegt und erneuert werden. Allerdings sieht ein komplett gefliester Raum meist nicht besonders wohnlich aus, was aber auch von den gewählten Fliesen abhängt. Jeder Haus-und Wohnungseigentümer muss die Vor-und Nachteile dabei selbst abwägen und eine Entscheidung treffen. Auf jeden Fall sollte das Bad immer ausreichend gelüftet werden.

Verlegeart

Die Fliesen können hochkant oder quer verlegt werden. Gerade auf dem Boden kann dies unterschiedliche Wirkungen erzielen. Soll der Raum eher gestreckt, beziehungsweise in die Höhe gezogen werden? Bei einer niedrigen Raumhöhe empfiehlt sich, die Wandfliesen hochkant zu verlegen, bei schmalen Räumen eine quer zu verlegen. Auch die Farben spielen hierbei eine große Rolle. So sollten kleine Räume eher einen dunklen Boden und eine helle Wand bekommen, als anders herum. Auch die Fugenfarbe kann eine Wirkung erzielen, wenn sie entweder im Kontrast zu den Fliesen steht oder eine ähnliche Farbe aufweist. Hier kann auch zwischen dünnen oder dickeren Fugen variiert werden oder die Fliesen werden komplett ohne Fugen verlegt.

Fugen

Auch die Fugen spielen eine wichtige Rolle, sowohl optisch als auch für die Haltbarkeit der Fliesen. Gerade in der Dusche müssen sie regelmäßig gepflegt werden. Am besten wird hier ein wasser-und schmutzabweisender Mörtel verwendet. Fliesen können unterschiedlich breit verfugt werden, um bestimmte Fliesenformate zu betonen und auch ein Farbkontrast ist möglich. Bodenfliesen werden meist grau verfugt, da auf dieser Farbe Schmutz nicht so schnell auffällt.



MATERIALIEN

Fliese ist nicht gleich Fliese. Sie kann unterschiedlich hersgestellt werden. Und auch wenn sich die Namen sehr ähnlich anhören, so gibt es doch Unterschiede, die Sie kennen sollten:

Steinzeug

Steinzeug gehört zu der Feinkeramik, besteht aus Ton, Quarz und Feldspat und wird trockengepresst und dann bei 1150 bis 1300° Celsius gebrannt. Das Material hat eine hohe Festigkeit und eine geringe Porosität. Die Wasseraufnahmekapazität liegt bei 0,5 bis 3 %, weshalb sich das Material auch für den Außenbereich eignet, allerdings weniger für das Badezimmer. Fliesen aus Steinzeug gibt es sowohl glasiert als auch unglasiert.

Feinsteinzeug

Feinsteinzeug ist Steinzeug mit einer niedrigeren Wasseraufnahme (unter 0,5%). Die Inhaltsstoffe werden sehr dicht zusammengepresst, was eine porenfreie Oberfläche erzeugt und dann bei 1300° Celsius gebrannt. Damit eignet sich dieses Material sehr gut für das Badezimmer.

Steingut

Steingut besteht aus Feldspat, Quarz, Ton oder Kaolin mit teilweise weiteren beigemischten Mineralien. Diese werden gemahlen, gepresst und dann bei 850 bis 1.000° Celsius gebrannt. Steingutfliesen gibt es nur mit einer glasierten Oberfläche und sie eignen sich lediglich für den Innenbereich, da sie eine hohe Wasseraufnahmekapazität haben und damit nicht frostsicher sind. Vorwiegend wird Steingut an den Wänden verwendet, Bodenfliesen sind meist etwas dicker.


Außerdem sind Fliesen aus Terrakotta, Bodenklinkerplatten, Grobkeramik oder Natursteinfliesen möglich. Mosaik kann aus Glas, Naturstein- oder Keramikfliesen sein. Weiterhin gibt es die meisten Materialien glasiert oder unglasiert, matt oder glänzend. Glasierte Fliesen sind belastbarer, robuster und leichter zu pflegen, was bei unglasierten durch eine spezielle Versiegelung (wie zum Beispiel vilbostoneplus von Villeroy & Boch) erreicht wird.

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