Dusch-WCs




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DUSCH-WCS – EINE NEUE ART DER SAUBERKEIT

Dusch-WCs stellen eine Weiterentwicklung der Bidets dar und sind in vielen Kulturen und Ländern bereits seit Jahren verbreitet. In Japan beispielsweise besitzt 80 % der Bevölkerung ein Dusch-WC (dort Washlet genannt). Die Dusch-WCs sind vom Aussehen her kaum von einem herkömmlichen WC zu unterscheiden, bieten dabei aber einen weitaus größeren Hygienestandard als eine normale Toilette. Das reinliche und frische Gefühl ist nicht mehr nur nach dem Duschen vorhanden, sondern kann nach jedem Gang zur Toilette erlebt werden.

DIE SAUBERE GESCHICHTE DER DUSCH-WCS

Schon früh erkannten die Menschen, dass Wasser die effektivste Art der Reinigung ist. Schließlich waschen wir auch unsere Hände mit Wasser und duschen täglich. Nur auf der Toilette benutzen wir vorwiegend Papier zur Reinigung. Im Jahr 1980 wurden in Japan sogenannte Washlets (eingetragene Marke der Firma Toto), Toilettensitze mit Warmwasserreinigung, entwickelt. In Europa war die Schweiz der Vorreiter für die Dusch-WCs und entwickelte 1957 das Closomat. 1978 kam dann die deutsche Firma Geberit ins Spiel und begann auch hier Dusch-WCs zu fördern. Mit der Zeit kamen immer mehr Zusatzfunktionen, wie Föhn, Geruchsabsaugung und Lautsprecher, die die Toilettengeräusche überspielen sollen (vor allem im asiatischen Raum), hinzu.

DUSCH-WCS - VORTEILE

Auch wenn Sie momentan noch selten im privaten Bad zu finden sind, werden Dusch-WCs wohl in Zukunft immer häufiger in unser Bad einziehen. Denn ein Dusch-WC hat viele Vorteile.

gründlichere Reinigung
Als erstes ist hier definitiv die gründlichere Reinigung im Gegensatz zu Papier zu nennen.

sanftere Reinigung
Wasser ist sanfter und schonender zur Haut und Reizungen, Entzündungen und Hämorrhoiden werden vorgebeugt. Aus diesen Gründen raten auch Ärzte zu einer Reinigung des Intimbereichs mit Wasser. Auch die von vielen als gute Alternative angesehenen Feuchttücher können Reizungen auslösen und sind schlecht für die Kanalisation, da sie sich nur langsam auflösen.

platzsparend
Außerdem spielt der Platzaspekt im Gegensatz zu einem Bidet eine große Rolle. Natürlich benötigt das Dusch-WC wesentlich weniger Platz als ein Bidet, da es direkt in die Toilette integriert ist und nicht zusätzlich aufgestellt werden muss.

leichte Bedienung
Dabei kann jeder das Dusch-WC verwenden, sogar Kinder, wenn sie gelernt haben, vernünftig damit umzugehen. Gerade auch für ältere Menschen und Menschen mit einer Bewegungseinschränkung sind Dusch-WCs bestens geeignet, um den hygienischen Standard zu halten.


Unter gewissen Umständen kann ein Dusch-WC oder ein Dusch-WC-Aufsatz sogar als Hilfsmittel bei der Krankenkasse oder der Pflegeversicherung beantragt werden.

EINBAUMÖGLICHKEITEN VON DUSCH-WCS

Grundsätzlich müssen Sie sich entscheiden, ob Sie ein komplettes Dusch-WC oder nur einen Dusch-WC-Aufsatz möchten. Auch ist es wichtig zu wissen, dass für die meisten Dusch-WCs und auch für die Aufsätze ein Stromanschluss benötigt wird, um warmes Wasser zu erhalten und weitere Funktionen zu bedienen. Ein separater Wasseranschluss wird nicht benötigt, da das Dusch-WC an die Leitung, die auch die Spülung versorgt, angeschlossen wird.


Das komplette WC
Eine Möglichkeit für ein Dusch-WC ist, ein komplett neues WC mit Dusch-Funktion einzubauen. Bei dieser Variante ist der Duscharm direkt am WC integriert. Auch Dusch-WCs gibt es als Stand- oder Wandversion, allerdings ist die Wandversion häufiger. Wie auch bei den normalen WCs verfügen viele Dusch-WCs über eine offene Spülrandgestaltung, die dafür sorgt, dass keine Rückstände hängen bleiben und sich kein Schmutz unter dem Rand, der schwer zu reinigen ist, absetzt.
Die Variante als Komplettpaket ist am besten, wenn das Bad komplett neu geplant und eingerichtet wird, da es dann leichter zu installieren ist.



Der WC-Sitz
Die nicht so aufwändige Variante, ein Dusch-WC einzubauen, ist, einen Dusch-WC-Sitz zu installieren. Hier ist der Duscharm und alle anderen Funktionen im WC-Sitz eingebaut. Diese Variante eignet sich auch besonders für Mietwohnungen, in denen ja nicht mal eben die komplette Toilette ausgetauscht werden kann. Bei der Installation gibt es zwei Möglichkeiten: wenn Sie einen Unterputzspülkasten haben, wird ein Loch in die Wand gebohrt, über das der Toiletten-Sitz mit dem Spülkasten verbunden wird. Wer kein Loch bohren möchte, kann auch eine extra dafür vorgesehene Designplatte zum Beispiel von Geberit nehmen, die dann den Schlauch versteckt. Diese Platten gibt es in Weiß oder in Schwarz mit einer Glasoberfläche. Allerdings sind die Platten von Geberit nur mit einem Spülkasten von Geberit kombinierbar.
Bei einem Aufputzspülkasten ist die Montage etwas einfacher. Hierzu wird ein T-Stück an das Eckventil des Spülkastens angeschlossen und über einen Schlauch wird das Dusch-WC mit dem Wasseranschluss des WCs verbunden. Der Schlauch bleibt allerdings sichtbar und kann die Gesamtoptik des Badezimmers stören. Bei manchen Modellen muss noch ein Filtersystem zwischengeschlossen werden.
Nachträglich angeschlossene Dusch-WC-Sitze können so dünn sein, dass sie kaum auffallen und wie ein ganz normales WC aussehen. Ein Beispiel hierfür ist der Duravit SensoWash® slim Dusch-WC-Sitz. Dieser steht den anderen Dusch-WC-Sitzen und auch den Dusch-WCs in nichts nach. Auch sein Duschstrahl ist in mehreren Stufen einstellbar, ein Durchlauferhitzer produziert warmes Wasser, die Düsen werden vor- und nachgereinigt, es gibt ein Nachtlicht und sogar eine Kindersicherung, die über die Fernbedienung eingestellt werden kann.

Bei den nachträglich angeschlossenen Sitzen muss beachtet werden, dass sie teilweise ein spezielles WC benötigen, das die passenden Anschlüsse hat. Oft ist es empfehlenswert, dass WC-Sitz und Toilette vom selben Hersteller sind. Die Hersteller geben oft eine Übersicht, welche Sitze mit welchem WC zusammenpassen. Bei einigen Modellen ist dann auch der Schlauch nicht mehr zu sehen wie bei dem Darling New Wand-WC, das einen Anschluss für den SensoWash-WC-Sitz hat. In unserem Shop finden Sie die Informationen, welche WCs zu den jeweiligen Sitzen passen, unter „Zubehör“.


FUNKTION VON DUSCH-WCS IM ÜBERBLICK

Dusch-WCs bieten eine Menge zusätzlicher Funktionen, mit denen ein normales WC nicht dienen kann. Nachfolgend bekommen Sie eine Übersicht über die wichtigsten Funktionen. Natürlich hat aber nicht jedes Dusch-WC jede Funktion und teilweise können Funktionen auch per App zugeschaltet oder deaktiviert werden. Es gibt allerdings auch Modelle, die „Toilette mit Bidetfunktion“, die lediglich über eine Duschfunktion verfügen und sonst keine weiteren Funktionen aufweisen, wie unter anderem die Modelle von Vitra. Sie lehnen sich stark an die ersten Dusch-WCs und die türkischen Taharets an.

Einstellbarer Duschstrahl
Nahezu alle Dusch-WCs verfügen über einen Duscharm, dessen Neigung und Wasserstärke manuell eingestellt werden kann. So gibt es beispielsweise die Gesäßdusche, die Ladydusche, die Massagedusche, die Komfortdusche oder auch die oszillierende Dusche, bei der die Düse vor- und zurückfährt und für eine noch intensivere Reinigung sorgt. Der Massagestrahl kann sogar bei Verdauungsbeschwerden helfen und die Verdauung sanft anregten. Dank eines Durchlauferhitzers ist das Wasser immer angenehm warm und die Temperatur ist ebenfalls manuell einstellbar. Die Duschprogramme dauern zwischen 30 und 60 Sekunden, in der Regel aber ca. 30 Sekunden. Die Programme können aber manuell verkürzt oder verlängert werden.

Nachtlicht
Ein sanftes Nachtlicht in einigen Modellen ermöglicht einen Toilettengang im Dunkeln, ohne dass das Deckenlicht eingeschaltet werden muss. So bleibt der Körper in seinem nächtlichen Ruhezustand und wird nicht durch das Licht gestört. Es kann manuell eingeschaltet werden oder sich mithilfe eines Sensors automatisch einschalten, sobald sich jemand der Toilette nähert. Beim Geberit Aqua Clean gibt es auch ein Orientierungslicht, das in mehreren Farben wählbar ist. Auch der Annäherungsradius, in dem es sich anschaltet, kann eingestellt werden.

Sitzheizung
Viele Dusch-WCs verfügen über eine Sitzheizung, die die Toilettenbrille beheizt. Die Temperatur ist einstellbar und sorgt gerade im Winter für ein angenehm entspanntes Gefühl auf der Toilette. Auch hier gibt es, wie bei der Nachtlichtfunktion, Modelle, die die Brille automatisch erwärmen, sobald sich ein Nutzer der Toilette nähert.

Geruchsabsaugung
Einige Dusch-WCs haben eine eingebaute Geruchsabsaugung. Beim Grohe Sensia Arena aktiviert sich automatisch die Geruchsabsaugung, sobald sich jemand auf die Toilette setzt. Die Luft wird über einen Kohlefilter gereinigt und dann wieder an die Umwelt abgeführt.

Automatische Sitzöffnung und Schließung
Eine weitere komfortable Funktion ist die automatische Öffnung und Schließung des Toilettendeckels. Ein Sensor kann registrieren, wenn sich jemand der Toilette nähert und öffnet den Deckel. Verfügt die Toilette nicht über einen solchen Sensor, kann der Deckel auch über die Fernbedienung oder die App geöffnet werden. Auch Toiletten ohne eine solche Funktion bieten viel Benutzerkomfort, da sie meistens eine Absenkautomatik haben, die für ein einfaches Schließen sorgt und ein Herunterfallen des Deckels verhindert. Auch eine SoftOpening-Funktion ist möglich und verhindert, dass der Deckel an die Wand stößt.

Föhn
Nach der saften Reinigung mit Wasser können Sie sich mit dem eingebauten Föhn trocken pusten lassen. Die Temperatur ist, ebenso wie die Wassertemperatur, einstellbar. Der Arm für den Föhn ist entweder in den Duscharm integriert oder als extra Arm in der Schüssel eingebaut. Zur Reinigung kann der Arm bei beiden Varianten abgenommen werden. Wenn Ihr Dusch-WC nicht über einen Föhn verfügt, nehmen Sie weiter Toilettenpapier oder ein Handtuch, um sich zu trocknen. Durch die Föhnfunktion kann theoretisch komplett auf Toilettenpapier verzichtet werden. Selbstverständlich können Sie aber trotzdem auch weiterhin welches verwenden.

Bedienung auf unterschiedliche Arten
Dusch-WCs lassen sich auf unterschiedliche Arten bedienen: per App, am Sitzrand, per Wandbedienpanel oder per Fernbedienung, die eine praktische Wandhalterung hat. Viele Modelle bieten gleich mehrere dieser Möglichkeiten an. Per App können meist genauere Einstellungen vollzogen werden und diese auch anhand von Nutzerprofilen immer wieder angerufen und verändert werden. Auch auf vielen Fernbedienungen lassen sich in der Regel zwischen zwei und vier Nutzerprofile speichern. Die Fernbedienung und auch die anderen Bedieneinheiten bestehen aus leicht abzuwaschenden Oberflächen wie Glas und sind somit pflegeleicht.


Die Entwicklung der Dusch-WCs geht immer weiter und man kann sich vorstellen, dass irgendwann sogar Gesundheitsdaten über den Toilettensitz erhoben werden und diese zur Früherkennung von Krankheiten genutzt werden. Die Firma Duravit hat sogar schon einen solchen Prototypen entwickelt und auf der ISH 2017 vorgestellt.

REINIGUNG UND HYGIENE

Ein Dusch-WC ist nicht schwieriger sauber zu halten als eine normale Toilette. Die meisten Duschstäbe der Marken-Dusch-WCs reinigen sich vor und nach jeder Benutzung selbst mit Wasser und können abgenommen werden, um sie manuell zu reinigen. Durch das Vorspülen der Düsen bleiben wesentlich weniger Rückstände an der nassen Düse zurück. Die Stäbe sind aus Edelstahl oder mit einer antibakteriellen Beschichtung überzogen wie die des Grohe Sensia Arena. Aus diesem Grund ist die Reinigung nur mit Wasser trotzdem effektiv und es ist kein Tank mit Desinfektionslösung notwendig, der regelmäßig kontrolliert und nachgefüllt werden muss. Außerdem haben die Duscharme einen bestimmten Winkel, sodass während der Benutzung kein verschmutztes Wasser auf sie trifft. Die Duscharme sind zusätzlich bei vielen Modellen durch eine antibakterielle Blende geschützt, die verhindert, dass Ausscheidungen auf den Arm treffen. Dieser fährt erst aus, wenn er nach dem Verrichten des „Geschäfts“ aktiviert wird.
Einige Modelle, wie das Geberit AquaClean, haben ein spezielles Entkalkungsprogramm, das einmal im Jahr angewendet werden sollte. Dieser Vorgang dauert bis zu 40 Minuten, während denen die Toilette aber ohne Duschfunktion weiterverwendet werden kann. Somit bleibt Ihr Dusch-WC langfristig kalkfrei und betriebsbereit. Bei sehr kalkhaltigem Wasser und ohne Entkalkerprogramm sollten die Düsen trotzdem regelmäßig entkalkt werden. Manche Modelle bieten zusätzlich auch eine Desinfektion des Systems und der Düsen an.

Auch im Toilettenbecken ist für Sauberkeit gesorgt. Die meisten Dusch-WCs haben eine spülrandlose Toilettenschüssel, sodass sich kein Schmutz unter dem Rand festsetzen kann und für eine unhygienische Toilette sorgt. Außerdem schützt eine spezielle antibakterielle Beschichtung vor Keimwachstum und verhindert die Ablagerung von Schmutz über Jahre hinweg. Oft werden auch porenfreie Oberflächen verarbeitet, auf denen sich Schmutz nur sehr schwer festsetzen kann. Auch für den Toilettensitz werden solche Oberflächen verwendet. Diesen kann man zusätzlich häufig zur Reinigung abnehmen.

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