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    KEUCO - Die Entstehung

     

    „Wenn die Tochter heiratet, verliert ein Vater zwar die Mitgift, aber er gewinnt das Badezimmer zurück.“ Auch wenn dieser Ausspruch des Journalisten und Fernsehmoderators Robert Emil Lembke schon lange zurück liegt könnte er aktueller nicht sein. Die Auswertungen der bereits sechsten Umfrage zur Badsituation in Deutschland, die von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zuletzt im September 2012 veröffentlicht wurde, zeigt: Knapp 40 Minuten pro Tag hält sich der sogenannte „Erstnutzer“ im Bad auf. Bei der Erhebung im Jahr 2006 waren es durchschnittlich nur 35,9 Minuten. 2001 wies noch eine Minute weniger auf. Ein Trend, der sich laut der 1987, 1990, 1992 und 1994 publizierten Untersuchungen fortsetzt.
    Das bedeutet im Umkehrschluss: Für die Zukunft darf weiterhin mit einer Zunahme hin zu längeren Verweildauern gerechnet werden. Schon jetzt besagt die 2012 herausgebrachte Studie, dass 35 Prozent der Befragten sich sogar eher bis zu einer ganzen Stunde in dem sanitären Wohnbereich aufhalten und so in ihr Wohlfühl-Gefühl investieren.

    Robert Lembkes Tochter Ingrid kam 1938 auf die Welt. Angenommen, sie begann ihre Entwicklung zur Hauptnutzerin des Familienbadezimmers als Teenager von 15 Jahren. Dann würde es genau mit der Firmengründung von KEUCO zusammenfallen … – Ein inspirierender Gedanke. Denn es war 1953, als im Sauerland Paul Keune und Hermann Bönner dank der finanziellen Unterstützung von Eduard Baron de Becker-Remy und Josef Himrich die „PAUL KEUNE + Co. K.-G.“ ins Leben riefen.



    Keune und Bönner arbeiteten hart für ihren Traum – und die Belegschaft zog mit. Auf dieser Basis entwickelte sich der damalige Kleinbetrieb für Beschläge schon in der ersten Dekade seines Bestehens sehr rasch: Die Verkaufszahlen stiegen, die Auftragsbücher waren übervoll – in der Firma stand alles auf Wachstum. Zeit, zu bauen.

    Das junge Unternehmen hatte seine Adresse schon damals in dem Hemer-Stadtteil Becke, welcher zu der Zeit noch eine eigenständige Gemeinde war. Zu Beginn war der Firmensitz jedoch exakt an der Stelle angesiedelt, an der sich heute die Filiale einer Supermarktkette befindet. Lediglich ein paar hundert Meter von diesem ersten KEUCO-Stammwerk weg entstand 1961 ein Neubau: die erste eigene Halle. In den 1970ern folgten dann weitere Ausbauten für Verwaltung und Fabrik.